Früher war man Großfamilie.

Der TV-Spot eines Lebensmittelmarktes begeistert Deutschland: Ein einsamer Rentner bekommt von seiner Familie auf seine Weihnachtseinladung hin nur Absagen. Traurig versendet er seine eigene Todesanzeige. Daraufhin kommen alle zur vermeintlichen Beerdigung und der Rentner erlebt ein fröhliches Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie.

Wir fragen uns: Was macht dieser Rentner an den übrigen 363 Tagen des Jahres?

Der Blick auf unser eigenes Leben zeigt uns: Wir brauchen Andere – und zwar jeden Tag.

Die junge Familie lebz mit ihren kleinen Kindern in München. Die Verwandtschaft samt Großeltern lebt weit entfernt. Keine Oma, die mal eben die Kinder hütet.

Den Singles fehlt die Versorgungseinheit Familie und das Kinderlachen im Alltag.

Die älter Werdenden im Ruhestand sehnen sich danach, gebraucht zu werden.

Alle eint die Erfahrung: Alleinsein ist nicht nur mühsam, sondern auch langweilig.

 

Heute leben wir SegensReich.

Immer mehr Menschen leben allein. Single-Haushalte nehmen stark zu, junge Familien zermürbt die Frage der Kinderbetreuung und die älter Werdenden stehen auf dem Abstellgleis.

Dabei sehnen wir Menschen uns nach Zugehörigkeit und ehrlichem Miteinander.

Es gibt unzählige praktische und mitmenschliche Gründe, die für ein Leben in enger Gemeinschaft mit anderen sprechen.

Uns begeistert noch etwas: Als Christen wissen wir, dass unser Schöpfer uns für ein Leben in Gemeinschaft geschaffen hat. In der Bibel steht schon ganz am Anfang, dass „es nicht gut ist, dass der Mensch allein ist.“ (Die Bibel in 1Mose 2,18).

Das Haus, von dem wir träumen, wird daher einmal in kleinere Gemeinschaften eingeteilt sein, damit niemand verloren geht. Regelmäßige Treffen werden uns zusammenschweißen. Wir sind uns sicher: Diese Verbundenheit wird Wurzeln gedeihen und Flügel wachsen lassen.

Gemeinsam sind wir überzeugt: Segen behält man am besten, indem man ihn weitergibt.